A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
A

ACTS

Das Abroll-Container-Transport-System kombiniert den auf der Straße verbreiteten Abrollcontainertransport mit der Bahn. Voraussetzung für den ACTS Transport sind Lkw mit speziellen Haken- oder Kettengeräten und Eisenbahnengüterwagen mit Führungsschienen, die auf speziellen Drehrahmen angebracht sind. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

ADN (Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par voie de navigation intérieure)

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen Gütern auf Binnenwasserstraßen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

ADR (Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par route)

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

AGV (Automated Guided Vehicle)

Fahrerlose Transportmittel, die über Leitkabel oder Transponder im Boden durch das Straßennetzwerk eines Terminals geleitet werden. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Air Feeder Service

siehe Luftfrachtersatzverkehr.

AIS (Automatisches Identifikationssystem)

Auch als UAIS (Universal Automatic Identification System) bekannt: Funksystem, das durch den Austausch von Navigations- und anderen Daten die Sicherheit und die Lenkung des Schiffverkehrs verbessert. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

AISÖ

Auch als UAIS (Universal Automatic Identification System) bekannt: Funksystem, das durch den Austausch von Navigations- und anderen Daten die Sicherheit und die Lenkung des Schiffverkehrs verbessert. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Anhänger

Jedes zum Anhängen an ein Kraftfahrzeug bestimmte motorlose Fahrzeug für den Güterverkehr, ausgenommen Sattelanhänger. (EU, CEMT, UN/ECE)
Fahrzeug, das nach seiner Bauart und Ausrüstung dazu bestimmt ist, mit Kraftfahrzeugen auf Straßen gezogen zu werden. Als leichter Anhänger gilt ein Anhänger mit einem höchsten zulässigen Gewicht von nicht mehr als 750 kg. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Anschlussgleis

Gleis für die direkte Anbindung eines Unternehmens. (EU, CEMT, UN/ECE)
Gleis, welches das meist private, eisenbahnfremde Gelände eines Unternehmens mit dem Transportnetz der Bahn verbindet. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Antennenverkehr

Spezielle Form des Weiterleitungsverkehrs; Eisenbahnwagen werden zusammen mit den darauf verladenen Ladeeinheiten an der Direktzug-Endstation umrangiert. Züge des Antennenverkehrs können keine Shuttlezüge sein. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

APTU (Règles uniformes concernant la validation de normes techniques uniformes applicables au matériel ferroviaires destiné à être utilisé en trafic international)

Einheitliche Rechtsvorschriften für die Verbindlicherklärung technischer Normen und für die Annahme einheitlicher technischer Vorschriften für Eisenbahnmaterial, das im internationalen Verkehrverwendet wird. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

ATMF (Règles uniformes concernant l'admission techniques de matériel ferroviaire utilisé en trafic international)

Einheitliche Rechtsvorschriften für die technische Zulassung von Eisenbahnmaterial, das im internationalen Verkehr verwendet wird. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Auflieferung

Anlieferung zu einem Terminal zur Weiterbeförderung. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Auflieger

siehe Sattelanhänger.

Auftraggeber

Die Person, die einen Dritten mit der Erbringung bestimmter Leistungen beauftragt. (EU, CEMT, UN/ECE)

Ausführender Frachtführer

Die Person, der vom Frachtführer die Beförderung ganz oder teilweise übertragen wird. (EU, CEMT, UN/ECE)

Ausfuhrzollstelle

Zollstelle an der Grenze. (Posset et al. 2014)

Ausgangszollstelle

Zollstelle im Binnenland am Ort des Verpackens oder Verladens. (Posset et al. 2014)

Auslegekran

Konventioneller Hebekran, der die Last mit Hilfe eines Seiles über einen Schwenkarm hochhebt. Der Umschlag von Intermodalen Transporteinheiten (ITE) erfordert, daß das Seil mit den Eckbeschlägen der ITE verbunden wird. (EU, CEMT, UN/ECE)
B

Barge

Siehe Leichter.

Begleiteter Kombinierter Verkehr

Beförderung eines von seinem Fahrer begleiteten Kraftfahrzeuges mit einem anderen Verkehrsträger (z. B. Fähre oder Bahn). (EU, CEMT, UN/ECE)

BEI (Banque Européenne d'Investissement)

Europäische Investitionsbank

Berth

Liegeplatz entlang der Kaimauer, zur Be- und Entladung von Schiffen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Bewegliche Auffahrrampe

Vorrichtung, die es Straßenfahrzeugen im Horizontalumschlag ermöglicht, einen Eisenbahnwaggon oder ein Schiff zu befahren oder zu verlassen. (EU, CEMT, UN/ECE)

BEX-Verkehr (Bahn-Express-Verkehr)

Österreichweit flächendeckendes 24-Stunden-Service der Rail Cargo Austria. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

BIC Code

Das Bureau Internationale de Containers et du Transport Intermodal (B. I. C. ) mit Sitz in Paris ordnet gemäß der internationalen Norm DIN-ISO 6346 jedem Eigentümer oder Operator auf Wunsch einen eigenen Eigentümercode für ISO-Container zu. (Posset et al. 2014)

Big Bag

Ein herausnehmbarer, sackartiger Innenbehälter, ausreichend stabil für den Vertikalumschlag und für den Transport von verschiedenen Arten von Schüttgütern. (EU, CEMT, UN/ECE)

Bimodaler Sattelanhänger

Sattelanhänger, der durch das Hinzufügen von Eisenbahndrehgestellen in einen Eisenbahnwaggon umgewandelt werden kann. (EU, CEMT, UN/ECE)

Binnencontainer

Container für die Verwendung im kombinierten Verkehr Schiene/Straße, der den Bedingungen des Internationalen Eisenbahnverbandes (UIC) entspricht. (EU, CEMT, UN/ECE)

BMVBS

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, seit 12/2013 umbenannt in Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).
www.bmvi.de

BMVI

Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (ehemals Bunesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung).
www.bmvi.de

BOXmover.eu

DieseTechnologie ermöglicht das Anheben und Abstellen jeder genormten Ladeeinheit vom und auf den Boden sowie den Umschlag zwischen unterschiedlichen Fahrzeugen. Dabei handelt es sich um eine Container/Wechselbehälter-Ladeeinrichtung für Lkw oder Eisenbahngüterwagen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Brutto-Tonnen

Zu bewegende Masse, d. h. das zu befördernde Gut, das Beförderungsbehältnis bzw. die Verpackung plus das Transportfahrzeug. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
C

CargoSpeed

System für den Umschlag von Sattelanhängern zwischen Straße und Schiene. Der Sattelanhänger wird dabei mit dem Zugfahrzeug selbst auf einen Niederflur-Doppelwagen mit Mittelgelenk umgeschlagen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Chassis

Fahrgestell. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

CIM (Règles uniformes concernant le contrat de transport international ferroviaires des marchandises)

Einheitliche Rechtsvorschriften für den Vertrag über die internationale Eisenbahnbeförderung von Gütern. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

CIV

Beförderungsverträge im internationalen Personen- (CIV) und Güterverkehr (CIM). (Posset et al. 2014)

Clip-on-Unit / Plug-on Aggregat

Selbstständige Kühleinheit, die auf einem Terminal von außen an den Container angebracht wird, um die entsprechende Temperatur während der Verweildauer am Terminal sicherzustellen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

CMNI (Convention de Budapest relative au contract de transport de Marchandises en Navigation Interieure)

Budapester Übereinkommen hinsichtlich des Vertrages über die Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

CMR (Convention relative au contract de transport international de Marchandises par Route)

Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr, BGBI. 138/1961 idF BGBI. 192/1981. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Co-Modality (Komodalität)

Effiziente Nutzung der einzelnen Verkehrsträger oder ihrer Kombination. Dies impliziert im Grunde eine Abkehr von der Verkehrsverlagerung. Der Begriff wurde erstmals von der Europäischen Kommission im Rahmen der Halbzeitbilanz zum Weißbuch Verkehr benutzt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Company Train (unternehmenseigener Ganzzug)

Produktionsform des Bahntransportes; Unternehmen kauft Kapazität eines ganzen Zuges zur Beförderung der Ladeeinheiten von A nach B. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Container (auch Flat-, Open-Top-, High-Cube-, Bulk-, ISO-, Reefer-, Tank-Container etc. )

Grundbegriff für einen Behälter, der für den Gütertransport verwendet wird, stabil genug für wiederholte Benutzung, normalerweise stapelbar und mit Elementen für den Umschlag zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern ausgestattet ist. (EU, CEMT, UN/ECE)
Ladeeinheit im Intermodalen Verkehr. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Containerwagons für Doppelstockbeladung

Eisenbahnwaggon für den Transport von Containern, die in zwei Lagen übereinander gestapelt werden können. (EU, CEMT, UN/ECE)

COTIF (Convention relative aux transports internationaux ferroviaires

Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

CUI (Règles uniformes concernant le contract d'utilisation de l'infrastructure en trafic international ferroviaires)

Einheitliche Rechtsvorschriften für den Vertrag über die Nutzung der Infrastruktur im internationalen Eisenbahnverkehr. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

CUV (Règles uniformes concernant les contracts d'utilisation de véhicules en trafic international ferroviaire)

Einheitliche Rechtsvorschriften für Verträge über die Verwendung von Waggons im internationalen Eisenbahnverkehr. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
D

DGG

Deutsche GVZ-Gesellschaft, (GVZ = Güterverkehrszentren)
www.gvz-org.de

Direktverkehr (auch: eingliedriger Verkehr, ungebrochener Verkehr)

Der Transport wird nicht durch einen Umschlag unterbrochen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Direktzug

Siehe Direktverkehr.

DoRIS (Donau River Information Services)

Informationssystem für die Binnenschifffahrt auf der Donau. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Drehscheibe

Siehe Hub.

Drehverriegelung

Siehe Twistlock.

Dreicks-/Polygon-Verkehre

Form der Transportoptimierung, bei der in einem Transportvorgang drei Ladeeinheiten bewegt werden. Ausgehend von einem einzelnen Transport von einem Abgangsdepot zu einem Zieldepot wird ein ergänzendes Zwischendepot gesucht, welches sowohl von dem Abgangsdepot eine Ladeeinheit erhält als auch zu dem Zieldepot eine Ladeeinheit zu verbringen hat. In diesem Fall ist der Lkw immer voll beladen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Durchgangsterminal

Durchgangsterminals haben durchgehende Gleise, die den Terminal durchlaufen und somit den Eisenbahnbetrieb aus bzw. in zwei Richtungen erlauben. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
E

EACI (Executive Agency for Competitiveness & Innovation)

Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. (Gronalt et al. 2010)

EASA (European Aviation Safety Agency)

Europäische Agentur für Flugsicherheit. (Gronalt et al. 2010)

ECDIS (Electronic Chart Display and Information System (elektronisches Kartendarstellungs- und Informationssystem)

Dieses elektronische Navigationsinformationssystem kombiniert die Seekartendarstellung einer elektronischen Navigationskarte (kurz ENC, engl. Electronic Navigational Chart) und die Positionsangaben eines Satellitennavigationssystems (GNSS) sowie weiterer Sensoren wie Radar oder Echolot. Damit lassen sich die aktuelle Position des Schiffes und viele Zusatzdaten gleich in der Seekarte darstellen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Eckbeschlag

Befestigungspunkte, die sich üblicherweise an den oberen und unteren Ecken eines Containers befinden, und in die Drehverriegelungen oder andere Vorrichtungen eingreifen, um den Container anheben, stapeln oder befestigen zu können. Diese Befestigungspunkte werden immer häufiger auch für Wechselaufbauten verwendet. Sie sind dann allerdings nicht an den Ecken, sondern an jenen Punkten angebracht, die von der Länge her den Eckbeschlägen von 20’ oder 40’ Containern entsprechen und werden in diesem Fall daher auch “Befestigungsbeschläge” genannt. (EU, CEMT, UN/ECE)

ECOSOC (Economic and Social Council)

Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.

EDI (Elektronischer Datenaustausch)

Sammelbegriff aller elektronischen Verfahren zum automatischen Versand von strukturierten bzw. standardisierten Nachrichten. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

EDIFACT (Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport)

Branchenübergreifender internationaler Standard für das Format elektronischer Daten im Geschäftsverkehr. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

EIA (European Intermodal Association)

Institution zur Förderung der dauerhaften intermodalen Mobilität in Europa durch Forcierung innovativer Lösungen für Transporte per Bahn, Straße, Wasserstraße, Luft- und Seetransport. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Eingliedriger Verkehr (auch: Direktverkehr, ungebrochener Verkehr)

Der Transport wird nicht durch einen Umschlag unterbrochen. (Gronalt et al. 2010)

Einheitsladung

Palette oder zu Packstücken zusammengefasste Güter, die den Grundabmessungen einer Einheitspalette entsprechen und zur Beladung einer Intermodalen Transporteinheit (ITE) geeignet sind. (EU, CEMT, UN/ECE)

Einzelwagenverkehr

In Relationen des Eisenbahnverkehrs mit einem geringen Aufkommen, das nicht zur wirtschaftlichen Führung eines ganzen Zuges ausreicht, werden einzelne Wagen oder Wagengruppen meist mit einem Verschubtriebfahrzeug abgeholt. Auf Verschiebbahnhöfen erfolgt sodann die Beigabe zu anderen Zügen mit demselben oder einem auf der Strecke liegenden Bestimmungsbahnhof, mit dem sie weitergeleitet werden. Der Einzelwagenverkehr ist aufwändiger und meist auch wesentlich langsamer als direkte Ganzzugsverbindungen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Eisenbahnladeprofil (Eisenbahnlademaß)

Begrenzungsprofil, das durch den für die Infrastruktur (z. B. Tunnel, seitliche Hindernisse) maßgeblichen Lichtraum vorgegeben ist und das Schienenfahrzeuge und ihre Ladungen (Waggons+ Intermodale Transporteinheiten (ITE)) nicht überschreiten dürfen. Vier Lademaße/-profile werden von der UIC anerkannt: das internationale Ladeprofil und Ladeprofile A, B und C. Diese Lademaße werden streckenbezogen festgelegt. Grundsätzlich ist das jeweils kleinste Lademaß/-profil im Verlauf des gesamten Beförderungsweges maßgeblich. Beschränkungen bezüglich der Breite und der Höhe der Ladungen in Gleisbögen sind zu berücksichtigen. Sendungen des Kombinierten Verkehrs überschreiten oft die Lademaße/-profile A und B. Ein weiteres Lademaß von besonderer Bedeutung für den Kombinierten Verkehr ist das Lademaß B+. Darüber hinaus sind zahlreiche andere Ladeprofile/ -maßbezeichnungen anerkannt (P/C/S/... ).

Eisenbahnwagen (auch: Waggon)

Schienengeführter Anhänger (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Emission

Allgemein die Aussendung von Störfaktoren in die Umwelt, die entsprechende Quelle wird Emittent genannt. Jede Emission hat eine Immission zur Folge. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Empfänger

Die Person, die zur Abnahme der Güter berechtigt ist. (EU, CEMT, UN/ECE), (Gronalt et al. 2010)

EMSA (European Maritime Safety Agency)

Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs. (Gronalt et al. 2010)

ERA (European Railway Agency)

Europäische Eisenbahnagentur (Gronalt et al. 2010)

ERTMS (European Rail Traffic Management System)

System für Management und Steuerungdes Eisenbahnverkehrs auf den Strecken der Transeuropäischen Netze. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

ESA (European Space Agency)

Internationale Weltraumorganisation mit Sitz in Paris.

ETCS (European Train Control System)

Komponente eines einheitlichen europäischen Eisenbahnverkehrsleitsystems, das unter dem ERTMS entwickelt wurde und als dessen Kern der zukünftige einheitliche Standard für Zugleitsysteme mit bisher zwei einsatzfähigen Stufen (Level 1 und 2) und unterschiedlichen technischen Ausstattungen sein wird. (Gronalt et al. 2010)

ETML (European Traffic Management Layer)

Ein Teilbereich von ERTMS. Europäisches System für das Trassenmanagement der Bahn, das sich in Entwicklung befindet. (Gronalt et al. 2010)

EuroCombi

Siehe Gigaliner.

EVU (Eisenbahnverkehrsunternehmen)

Eisenbahnunternehmen, deren Unternehmenszweck im Erbringen von Eisenbahnverkehrsleistungen (Zugverkehr) auf einer von einem Eisenbahninfrastrukturunternehmen betriebenen Eisenbahninfrastruktur besteht. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Externe Kosten

Kosten, die nicht von den Verkehrsteilnehmern, sondern von der Allgemeinheit (Staat, andere soziale Gruppen etc. ) getragen werden. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
F

Fahrleistung

In einem bestimmten Zeitraum mit einem Verkehrsmittel zurückgelegte Distanz in der Dimension Fahrezugkilometer. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

FCD (Floating Car Data)

Daten, die aus einem Fahrzeug heraus generiert werden, das aktuell am Verkehrsgeschehen teilnimmt. Der Datensatz beinhaltet zumindest den Zeitstempel sowie die aktuellen geographischen Koordinaten (GPS), der in regelmäßigen zeitlichen Abständen durch ein Mobilfunkmodul an einen Empfänger übertragen wird. Durch den Einsatz des FCD-Verfahrens werden Kfz zu mobilen Sensoren. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

FCT (Forwarders Certificate of Transport)

Spediteurversandbescheinigung

Feeder-Schiffszubringerdienst

Kurzstreckenseeverkehr, der zumindest zwei Häfen miteinander verbindet, um Güter (meistens in Containern) für einen oder von einem Hochseeschifffahrtsdienst in einem dieser Häfen zu sammeln oder zu verteilen. Im weiteren Sinn kann dieses Konzept auch im Landverkehr angewandt werden. (EU, CEMT, UN/ECE)

FENEX (de Nederlandse Organisatie voor Expeditie en Logistiek)

Niederländische Organisation für Spedition und Logistik.

FEU (Forty Foot Equivalent Unit)

Einheit zur Zählung von 40-Fuß-ISO-Containern. 1 FEU entspricht 2 TEU. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Flachwagen

Zu den Flachwagen zählen Rungenwagen, Schienenwagen, Drehschemelwagen und Containerwagen. Rungenwagen dienen zum Transport von Walzprofilen und anderen Gütern. Schienenwagen dienen zur Beförderung von Eisenbahnschienen, von Trägern und Walzprofilen und als Spezialausführung zum Transport schwerer Güter (z.B. Bagger, Kettenfahrzeuge). Drehschemelwagen werden zum Transport von Langholz, Brettern und Schwellen verwendet. (Prausner et al. 1978)

Fließverfahren

Parameter für die Berechnung der Leistungsfähigkeit eines Terminals: im Fließverfahren werden die Umschlaggleise des Terminals aufgrund knapper Kapazitäten mehrfach über den Tag mit Zügen beschickt. (Posset et al. 2014)

Flussbauliches Gesamtprojekt

Projekt zur Sohlstabilisierung und Erfüllung der nautischen und ökologischen Anforderungen für den Donauabschnitt östlich von Wien. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Frachtführer

(Natürliche oder juristische) Person, die für den Gütertransport verantwortlich ist und ihn entweder selbst durchführt oder durch andere durchführen lässt. (EU, CEMT, UN/ECE), (Gronalt et al. 2010)

Freiladegleis

Gleis mit danebenliegender Straße, das einen unmittelbaren Umschlag zwischen Straße und Schiene ermöglicht. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
G

Gabelstapler

Fahrzeug mit mobiler Frontgabel für das Aufheben, Bewegen oder Stapeln von Paletten, Containern und Wechselbehältern, wobei die beiden letzteren normalerweise leer sind. Dieser Stapler kann nur in der vordersten Lagerreihe eingesetzt werden. (EU, CEMT, UN/ECE)
Stapler mit herkömmlicher Gabel für die Stapelung von Leercontainern. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Galileo

Europäisches Satellitennavigationssystem, das weltweit Daten zur genauen Positionsbestimmung liefern soll und im Aufbau dem US-amerikanischen NAVSTAR-GPS und dem russischen GLONASS-System ähnelt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Ganzzug

Eine ganze Zugeinheit verkehrt zwischen zwei Bahnhöfen oder Terminals. Die maximale Zuglänge bzw. das maximale Zuggewicht kann vereinbart werden, sie ist jedoch durch die Streckencharakteristik begrenzt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Gateway-Terminal

Verbindungs- bzw. Umschlagknoten für die Bahn; Ladeeinheiten werden direkt zwischen Zügen umgeschlagen und weitertransportiert. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Gebrochener Massengutverkehr

Transporte von Gütern der Grundstoffindustrie, in größeren Mengen als eine Lkw-/Waggonladung. Beim gebrochenen Massengutverkehr kommt es zum Umschlag des Massengutes im Transportverlauf. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Gebrochener Verkehr

Der Transport eines Gutes mit zwei oder mehreren Verkehrsmitteln, wobei entweder ein Verkehrsträger (unimodal) oder mehrere (multimodal) Verkehrsträger involviert sein können. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Geräteverfahren

Parameter für die Berechnung der Leistungsfähigkeit eines Terminals: das Geräteverfahren zielt darauf ab, die Leistungsfähigkeit einer Umschlageinrichtung ausschließlich anhand der theoretischen Hebekapazität der Umschlaggeräte zu bestimmen. (Posset et al. 2014)

Gestellen

Mitteilung an die zuständige Zollbehörde, dass eine Ware zur zollamtlichen Abfertigung vorliegt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Gewichtsvorteil: 44-Tonnen-Regelung

Fahrzeuge, die im Vor- und Nachlauf zum nächstgelegenen geeigneten Terminal des Kombinierten Verkehrs eingesetzt werden, dürfen ein Gesamtgewicht von 44 Tonnen haben, also 4 Tonnen mehr als Fahrzeuge, die im reinen Straßenverkehr unterwegs sind. (http://www.kombiverkehr.de)

Gigaliner (auch: EuroCombi)

Überlanger und überschwerer Lastkraftwagen mit bis zu 25, 25m Fahrzeuglänge und bis zu 60 Tonnen Gesamtgewicht. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

GNSS (Global Navigation Satellite System)

System zur Positionsbestimmung und Navigation auf der erde und in der Luft durch den Empfang von Satelliten- und Pseudolitensignalen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

GPS (Global Positioning System)

Vom US-Verteidungsministerium entwickelte globale Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung. (Gronalt et al. 2010)

Greifstapler (Reach Stacker)

Fahrzeug mit mobilem Fronthebegerät für das Bewegen oder Stapeln von Intermodalen Transporteinheiten (ITE). (EU, CEMT, UN/ECE)

Großvolumen-Container

Container, dessen Länge und Breite den ISO-Normen entspricht, aber mit einer Außenhöhe von 2, 90m (9’6"). (EU, CEMT, UN/ECE)

GSM-R (Global System for Mobile Communications - Railway)

Neues Mobilfunksystem, das die analogen Bahnfunksysteme ersetzt, die bislang dem Informationsaustausch zwischen Infrastruktur und Fahrzeug dienten. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Güterverkehrsaufkommen

Siehe Transportaufkommen.

Güterverkehrsleistung

Siehe Transportleistung.

Güterverkehrszentrum

Räumliche Zusammenfassung selbständiger Unternehmen, die im Güterverkehr (zum Beispiel Spediteure, Versender, Frachtführer, Zoll) und in ergänzenden Dienstleistungen (zum Beispiel Lagerung, Wartung und Reparatur) tätig sind, und in der sich mindestens ein Terminal befindet. Auf Italienisch auch als “Interporto” bezeichnet. (EU, CEMT, UN/ECE)

Güterverteilzentrum

Ein Knotenpunkt für das Sammeln, Sortieren, Umschlagen und Verteilen von Gütern für eine bestimmte Region. Das « Hub- Konzept » wurde ursprünglich als Fachbegriff der Luftfahrt, sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr, verwendet. Es beschreibt die Sammlung und Verteilung über einen einzigen Punkt (« Hub and Spoke-Konzept »). (EU, CEMT, UN/ECE)
H

Haftungsobergrenze

Der maximale Geldbetrag, den ein Frachtführer an einen Verlader für etwaige Beschädigungen oder den Verlust der Waren zahlen muss, vorausgesetzt daß der Frachtführer gemäß dem Frachtvertrag haftet. Die Höhe der Haftungsobergrenze wird einvernehmlich festgelegt oder durch Gesetz bestimmt. (EU, CEMT, UN/ECE)

Hauptlauf

Transport von Sendungen bzw. Ladeeinheiten vom Umschlagknoten (Hub) des Versenders zum Umschlagknoten des Empfängers. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Hinterlandverkehr

Beim Hochseehafen: Anschlussverkehr durch einen Landverkehrsträger (Bahn, Straße, Binnenwasserstraße). Beim Binnenhafen: Anschlussverkehr durch Bahn oder Straße. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Hub

Knotenpunkt im Intermodalen Verkehr, auf dem eine Umladung bzw. ein Verschub zwischen Zügenerfolgt, siehe Hub-and Spoke System. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Hub-and-Spoke System

In Hub-and-Spoke System werden in vordefinierten Knoten an Hauptverkehrswegen gebündelte Ladungen an regionale Verteiler übergeben. Dabei bildet der Hub (Nabe) den zentralen Umschlagplatz bzw. -knoten, und der Spoke (Speiche) die Verbindung für den Warenstrom von und zum Hub. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Huckepack Verkehr

Kombinierter Verkehr Schiene-Straße. Auf Deutsch wurde der Begriff Huckepackverkehr ursprünglich speziell für die Beförderung von Sattelanhängern auf der Schiene verwendet, kann aber heute generell für den kombinierten Verkehr Schiene-Straße verwendet werden. (EU, CEMT, UN/ECE)
I

IBE Infrastrukturbenutzungsentgelt

Für den Zugang zur Schieneninfrastruktur (§ 10a Eisenbahngesetz 1957) der Österreichischen Bundesbahnen ist ein Infrastrukturbenutzungsentgelt (IBE) zu entrichten. Das Infrastrukturbenutzungsentgelt wird ab 1/1/2001 auf Basis von Benutzungsentgeltkategorien (IBE-K) und Benutzungsentgeltsätzen (IBE-S) sowie Formeln berechnet. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

IFIS (Integrierte Fahrerinformationssysteme)

Fassen Kommunikations-, Navigations- und Leitaufgaben sowie Bordcomputer verschiedener Art in einem Fahrzeug zusammen. Es erreichen den Fahrer nur jene Meldungen per Bildschirm oder Lämpchen, die in der jeweiligen Situation relevant sind. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

ILU Code

Auf Basis des europäischen StandardsEN 13044-1 wird für alle Behälter des Intermodalen Verkehrs, die nicht dem ISO-Standard entsprechen seit dem 1. 7. 2011 der sogenannte ILU Code vergeben. (Posset et al. 2014)

Immission

Einwirkung von Luftverunreiningung bzw. von Geräuschen, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen oder ähnlichen Erscheinungen auf die belebte und/oder unbelebte Umwelt. Jeder Immission geht eine Emission voraus. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Intermodale Transporteinheit (ITE)

(franz. UTI= Unité de Transport Intermodal oder engl. ITU=Intermodal Transport Unit) Container, Wechselbehälter und Sattelanhänger, die für den intermodalen Verkehr geeignet sind. (EU, CEMT, UN/ECE)
Alle für den Umschlag geeigneten und standardisierten Ladeeinheiten ab 20-Fuß, in der Praxis auch ganze Lkw und Sattelkraftfahrzeuge im Falle der Rollenden oder Schwimmenden Landstraße (Gronalt et al. 2010)

Intermodaler Verkehr

Transport von Gütern in ein und derselben Ladeeinheit oder demselben Straßenfahrzeug mit zwei oder mehreren Verkehrsträgern, wobei ein Wechsel der Ladeeinheit, aber kein Umschlag der transportierten Güter selbst erfolgt. (EU, CEMT, UN/ECE)

Intermodalität

Transportsystem, mit dessen Hilfe zwei oder mehrere Verkehrsträger verwendet werden, um dieselbe Ladeeinheit oder dasselbe Straßenfahrzeug in einer integrierten Art und Weise, ohne Be- oder Entladung, zu einer Haus-zu-Haus Transportkette zu vervollständigen. (EU, CEMT, UN/ECE)

Internalisierung

Internalisierung externer Kosten bezeichnet den Miteinbezug von Kosten der Umweltverschmutzung, Lärmbelästigung sowie Unfall- und Staukosten in die Wegekosten (z. B. in eine kilometerabhängige Straßenmaut). (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

ISU (Innovativer Sattelauflieger Umschlag)

Spezieller Aufsatz für Terminal-Equipment, das mit einem Spreader ausgestattet ist. Der Aufsatz ermöglicht zusätzlich das Anheben nicht kranbarer Sattelanhänger. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

ITC (Inland Transport Committee)

Höchstes politisches Organ der UN/ECE im Transportbereich. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

ITE (Intermodale Transporteinheit; UTI - Unité de Transport Intermodale, ITU - Intermodal Trasnport Unit)

Standardisierte Ladeeinheiten ab 20 Fuß. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

ITS Intelligent Transport Systems

Siehe Verkehrstelematik.
J
K

Kabotage

Erbringen von Transportdienstleistungen zwischen zwei Punkten innerhalb eines Landes durch ein ausländisches Verkehrsunternehmen (bzw. das Recht, dies zu tun). (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Kai

Künstlich befestigtes Ufer am Hafen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Kaikran

Siehe Portalkran.

Katamaran

Doppelrumpfschiffe, die über ein Deck verbunden sind. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

KEP-Dienstleister

Kurier, Express und Paketdienstleister. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Kodenummernschild

Die gelben Kodenummernschilder finden nicht nur als Zeichen der technischen Zulassung Verwendung, sondern erleichtern im Terminalbetrieb die richtige Zuordnung von Ladeeinheit und Waggon.(http://www.kombiverkehr.de)

Kombinierter Verkehr

Intermodaler Verkehr, bei dem der überwiegende Teil der in Europa zurückgelegten Strecke mit der Eisenbahn, dem Binnen- oder Seeschiff bewältigt und der Vor- und Nachlauf auf der Straße so kurz wie möglich gehalten wird. (EU, CEMT, UN/ECE)

Kombi-Operator (auch: KV-Operateur, multimodaler Frachführer)

(Natürliche oder juristische) Person, die einen multimodalen Frachtvertrag abschließt und für dessen Erfüllung als Frachtführer die Verantwortung übernimmt. Dieser agiert an der Schnittstelle zwischen den Verkehrsträgern, (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Königszapfen

In mehrere Richtungen bewegliche Verbindung zweier Bauteile, bspw. beim Sattelzug die Verbindung zwischen Sattelzugfahrzeug und Sattelanhänger. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Kopfterminal

In diesem Terminal können Züge nur von einer Seite einfahren und zur selben Seite hin und wieder ausfahren, da die Gleise im Terminal enden und eine Durchfahrt somit nicht möglich ist (siehe Durchgangsterminal). (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Koppelverband

Formation aus einem Motorschiff und einem nicht motorisierten Schubleichter. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Korbwagen

Eisenbahnwaggon mit einer abnehmbaren Tragekonstruktion, die mit Vorrichtungen für den Vertikalumschlag ausgerüstet ist, um die Be- oder Entladung von Sattelanhängern oder Kraftfahrzeugen zu ermöglichen. (EU, CEMT, UN/ECE)

Kurzstreckenseeverkehr

Bewegung von Fracht auf dem Seeweg zwischen in Europa liegenden Häfen sowie zwischen Häfen in Europa und Häfen, die in nicht-europäischen Ländern liegen, welche eine Küstenlinie an den an Europa angrenzenden Binnenmeeren haben. (EU, CEMT, UN/ECE)
Seegüterverkehr über kurze Entfernungen (z. B. in küstennahen Gewässern Europas oder den Randmeeren Südostasiens und Westindiens). (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
L

Ladeeinheit

Container oder Wechselbehälter. (EU, CEMT, UN/ECE)
Physische Transporteinheit, die sich aus einem Ladehilfsmittel (Palette, Container etc. ), Ladesicherungsmitteln und dem Packstück zusammensetzt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Ladegleis

Gleis, auf dem die Intermodalen Transporteinheiten (ITE) umgeschlagen werden. (EU, CEMT, UN/ECE)

Lastzug

Kraftfahrzeug mit einem Anhänger gekuppelt. (EU, CEMT, UN/ECE)

LBS (Location Based Services)

Standortbezogene mobile Dienste, die unter Zuhilfenahme von positionsabhängigen Daten dem Endbenutzer selektive Informationen bereitstellen oder Dienste anderer Art erbringen kann. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Leichte Nutzfahrzeuge

Kraftfahrzeuge zur Güterbeförderung mit einem zulässigen Gesamtgewicht in beladenem Zustand bis 3, 500 kg. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Leichter (auch: Barge)

Antriebsloser, schwimmender Ladebehälter, der im Schubverband bewegt wird. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Lichtraum

Der Lichtraum ist jener Raum, der von festen Bauteilen (Brücken, Mauern, Pfeilern, Stützen etc. ) frei zu halten ist. Er ist immer größer als der Verkehrsraum. (Posset et al. 2014)

Lichtraumprofil

Von Einbauten freizuhaltender Bereich des Querschnittes einer Bahnstrecke. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Lift-On Lift-Off (LO-LO)

Auf- oder Abladen von Intermodalen Transport-Einheiten (ITE) mit Benutzung eines Hebezeuges. (EU, CEMT, UN/ECE, Posset et al. 2014)

Lkw (Lastkraftwagen, auch: Motorwagen

Kraftwagen, der nach seiner Bauart und Ausrüstung ausschließlich oder vorwiegend zur Beförderung von Gütern oder zum Ziehen von Anhängern auf für den Fahrzeugverkehr bestimmten Landflächen bestimmt ist, auch wenn er in diesem Fall eine beschränkte Ladefläche aufweist. Sattelzugfahrzeuge sind eine eigene Kategorie und gelten nicht als Lkw. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Loco-Terminal

Lokales Verteilzentrum, in bzw. von dem ein Großteil der Ladeeinheiten mittels Lkw angeliefert und mit der Bahn weitertransportiert wird bzw. umgekehrt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Logistik

Die Organisation und Überwachung des Warenflusses im weitesten Sinn. Das kann sowohl die Lieferung von Waren für die Verarbeitung umfassen, als auch die Materialverwaltung innerhalb des Betriebs, die Lieferung zu Lagerhäusern und Verteilzentren, die Sortierung, Handhabung, Verpackung und Endverteilung zum Ort des Verbrauchs. (EU, CEMT, UN/ECE)

Löschhafen

Entladehafen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Luftfrachtersatzverkehr

Transport von Luftfrachtsendungen mit Luftbrief auf der Straße. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Luftverkehrscontainer

Container, der den Normen des Luftverkehrs entspricht. (EU, CEMT, UN/ECE)

LZB (Linienzugbeeinflussung)

Auch: linienförmige Zugbeeinflussung; System der Eisenbahn zur Übermittlung von Fahraufträgen an Triebfahrzeugführer von Zügen, nach denen diese ihre Fahrzeuge steuern, sowie zur Überwachung des Fahrverhaltens von Zügen, insbesondere der Höchstgeschwindigkeit und Bremsvorgänge, und nötigenfalls Eingriff in die Fahrzeugsteuerung, um Grenzwertüberschreitungen zu vermeiden. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
M

Maut

Strecken-, achs- und abgasklassenabhängige Benutzungsgebühr von Autobahnen und Schnellstraßen für Kraftfahrzeuge über 3, 5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht (hzG) - Busse und Lkw; die Regelung gilt für alle Straßenbenutzer, sechs Sondermautstrecken bleiben weiterhin bestehen, Mautausnahmen sind nur in sehr geringem Umfang vorgesehen (Blaullichtfahrzeuge, Bundesheer, UNO). (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Meterlast

Die Meterlast entspricht der Summe von Eigengewicht des Waggons und Gewicht der Ladung dividiert durch die Länge des Waggons in Metern, gemessen über die nicht eingedrückten Puffer. (Posset et al. 2014)

Mobiler

Hydraulisches System, das auf einem Lkw montiert ist und den direkten Umschlag von Wechselbehältern und ISO-Containern zwischen Bahn und Lkw ermöglicht. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Modal Split

Verteilung des Verkehrsaufkommens auf verschiedene Verkehrsträger (Modi), meist auf der Basis der Transportleistung (in Tonnenkilometer). (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Modalohr-System

System für den horizontalen Umschlag, beim Modalohr-System kommen kurzgekuppelte Doppeltragwagen mit drehbarem aufbau, der seitlich auf speziell ausgerüsteten Terminals ausgeklappt werden kann und so das Auffahren der Lkw-Einheiten ermöglicht, zum Einsatz. Nach Beladung werden die Aufbauten wieder mechanisch auf die Wagen zurückgeklappt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Motorgüterschiff

Selbstfahrendes Schiff mit eigenem Antrieb und Laderaum zum Transport fester Güter. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Multimodaler Frachtführer

Die Person, die einen multimodalen Frachtvertrag abschließt und für dessen Erfüllung als Frachtführer die Verantwortung übernimmt. (EU, CEMT, UN/ECE)

Multimodaler Verkehr

Transport von Gütern mit zwei oder mehreren verschiedenen Verkehrsträgern. (EU, CEMT, UN/ECE)
Multimodaler (Fracht)-Transport wird definiert als Vorgang (oft Versorgungskette), bei dem mehr als ein Verkehrsträger verwendet wird. Typischerweise meint dies Straße, aber auch Schiene und Wasserstraße. (FBPP, Freie Übersetzung)
N

Nachlauf

Transport von Gütern oder Ladeeinheiten vom empfangenden Umschlagknoten (Hub) bis zum Empfänger. dabei werden die Güter oder Ladeeinheiten, die im Hauptlauf gebündelt bspw. in einem Terminal angekommen sind, an die einzelnen Empfänger (Endkunden) verteilt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Nachtsprungverkehr

Nachtfahrt, Güter werden über Nacht transportiert. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

NETHS (Neuweiler Tuchschmid Horizontal System)

System für den Umschlag von ISO-Containern und Wechselbehältern zwischen Straße/Schiene und Schiene/Schiene unter der Fahrleitung. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Nettoladungsgewicht

Siehe Netto-Nettotonnen.

Netto-Nettotonnen

Gewicht des zu transportierenden Gutes exkl. Eigengewicht des Beförderungsbehältnisses bzw. Transportfahrzeuges. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Netto-Tonnen

Gewicht des zu transportierenden Gutes inkl. Eigengewicht des Beförderungsbehältnisses bzw. Transportfahrzeugs. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Niederflurwagen

Eisenbahnwaggons mit durchgehend tiefliegender Ladefläche, die eine Rollende Landstraße bilden, wenn sie aneinander gekuppelt sind. (EU, CEMT, UN/ECE)
O

OSB (Oberste Schifffahrtsbehörde)

Für allgemeine, rechtliche und zwischenstaatliche Angelegenheiten der Schifffahrt in Österreich zuständig, soweit es sich um Themen der Schiffahrtsaufsicht, -technik oder um nautische Belange handelt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Over-Panamax / Post-Panamax

Schiff, bei dem mindestens eine Abmessung über die der Panamax hinausgeht. (EU, CEMT, UN/ECE)
P

Pallette

Genormte Plattform (meistens aus Holz), die den Umschlag von Gütern erleichtert. Die genormten, in Europa am häufigsten verwendeten Abmessungen sind 1000 mm x 1200 mm (ISO) oder 800 mm x 1200 mm (CEN). (EU, CEMT, UN/ECE)

Panamax

Schiff, dessen Parameter die Durchfahrt durch den Panama-Kanal ermöglichen: maximale Länge: 295 m, maximale Aussenbreite: 32, 25 m, maximaler Tiefgang: 13, 50 m. (EU, CEMT, UN/ECE)

Portalhubwagen / Portalstapler

Hebegerät auf Gummireifen für den Vertikalumschlag, das Bewegen oder Stapeln von Containern auf einer ebenen und befestigten Fläche. (EU, CEMT, UN/ECE)

Portalkran

Hebegerät für den Vertikalumschlag, das die Ladespuren durch ein auf seitlichen Stützen montiertes Portal überbrückt. Diese Stützfüße können auf Schienen oder mittels Reifen üblicherweise auf einem begrenzten Raum bewegt werden. Die Ladung kann in den 3 Dimensionen der Höhe, Breite und Länge nach bewegt werden. Solche Kräne werden normalerweise für den Umschlag Straße-Schiene und/oder Schiff-Hafen verwendet. (EU, CEMT, UN/ECE)

PZB (Punktförmige Zugbeeinflussung)

Zugbeeinflussungssystem der Eisenbahn. An definierten Punkten werden dabei Informationen zur Sicherung der Zugfahrt übertragen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
Q
R

Radsatzlast

Die Radsatzlast eines Waggons entspricht der Summe von Eigengewicht des Waggons und Gewicht der Ladung dividiertdurch die Zahl der Radsätze (entspricht der Anzahl der Achsen). (Posset et al. 2014)

Reach Stacker (Teleskopstapler)

Fahrzeug mit mobilem Fronthebegerät für das Bewegen oder Stapeln von ITE. Siehe auch Greifstapler. (Posset et al. 2014)

RFS (Road feeder service)

Siehe Luftfrachtersatzverkehr.

RID (Règlement concernant le transport international ferroviaire de marchandises dangereuses)

Regelung zur internationalen Beförderung gefährlicher Güter im Schienenverkehr. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

RIS (River Information Services)

Telematiksystem zum Verkehrsmanagement auf Binnengewässern, insbesondere Wasserstraßen wie Flüsse und Kanäle.; in Funktion und Aufbau ähnlich einem Flugverkehrsmanagementsystem. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

RMG (Rail Mounted Gantry)

Portalkran mit zwei Stützen, die auf zwei parallelen Schienen entlang eines Blocks verfahren. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Rollende Landstraße (ROLA)

Beförderung von Kraftfahrzeugen auf Zügen unter Verwendung von Niederflurwagen mit durchgehender Ladefläche, wobei die Roll-on-Roll-off Technik benutzt wird. (EU, CEMT, UN/ECE)

Roll-On Roll-Off (RO-RO)

Auf- oder Abladen eines Kraftfahrzeuges, eines Eisenbahnwaggons oder einer Intermodalen Transport-Einheit (ITE) auf ein oder von einem Schiff, unter Verwendung der eigenen Räder oder von Rädern, die für diesen Zweck untergestellt werden. Im Fall der Rollenden Landstraße werden nur Kraftfahrzeuge auf einen oder von einem Zug gefahren. (EU, CEMT, UN/ECE)

RTG (Rubber Tyred Gantry)

Ein mit Gummireifen bestückter Portalkran; Hebegerät für den Vertikalumschlag, das die Ladespuren durch ein auf seitlichen Stützen montiertes Portal überbrückt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
S

Sammelgut

Täglich auszuliefernde Sendungen, die häufig über Hub- and-Spoke-Systeme verteilt werden. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Sattelanhänger (auch: Sattelauflieger, Auflieger, SAL)

Ein motorloses Fahrzeug für den Güterverkehr, das dazu bestimmt ist, so an ein Sattelzugfahrzeug angekuppelt zu werden, daßß ein wesentlicher Teil seines Gewichtes und seiner Ladung von diesem Kraftfahrzeug getragen wird. Eine Adaptierung der Sattelanhänger für die Verwendung im Kombinierten Verkehr kann erforderlich sein. Auf Deutsch wird für einen Sattelanhänger auch der Begriff „Sattelauflieger“ verwendet. (EU, CEMT, UN/ECE)
Anhänger, der nach seiner Bauart und Ausrüstung dazu bestimmt ist, so mit einem Sattelzugfahrzeug gezogen zu werden, dass er dieses bei einem wesentlichen Teil seines Eigengewichtes oder, bei gleichmäßiger Verteilung der Ladung auf der Ladefläche, seines höchsten zulässigen Gesamtgewichtes belastet. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Sattelanhängertragwagen

Eisenbahnwaggon mit mittigem Hauptlängsträger zur Beförderung eines Sattelanhängers. (EU, CEMT, UN/ECE)

Sattelkraftfahrzeug

Sattelzugfahrzeug mit einem Sattelanhänger gekuppelt. Auf Deutsch wird für ein Sattelkraftfahrzeug auch der Begriff „Sattelzug“ verwendet. (EU, CEMT, UN/ECE)
Zweiteiliger Kraftwagen, zur Beförderung von Personen oder Gütern, der aus einem Sattelzugfahrzeug und einem so auf diesem aufliegenden Sattelanhänger besteht, dass ein wesentlicher Teil seines Eigengewichts oder, bei gleichmäßiger Verteilung der Ladung auf der Ladefläche, seines höchsten zulässigen Gesamtgewichts vom Sattelzugfahrzeug getragen wird. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Sattelzugfahrzeug

Kraftwagen, der nach seiner Bauart und Ausrüstung dazu bestimmt ist, einen Sattelanhänger so zu ziehen, dass ihn dieser mit einem wesentlichen Teil seines Eigengewichtes oder, bei gleichmäßiger Verteilung der Ladung auf der Ladefläche, seines höchsten zulässigen Gesamtgewichtes belastet. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Schubleichter

Siehe Leichter.

Schubverband

Verband aus einem Motorschiff und einem oder mehreren Schubleichtern, die für die Dauer der Fahrt fest miteinander verbunden sind und sich wie ein einziges Schiff verhalten. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Schwimmende Landstraße

Siehe RO-RO.

Seecontainer

Container mit ausreichender Stabilität für die Stapelung in Containerschiffen und für den Vertikalumschlag. Die meisten Seecontainer sind ISO- Container, die allen relevanten Normen der Internationalen Normungs-Organisation (ISO) entsprechen. (EU, CEMT, UN/ECE)

Semistrukturelle Umschlageinrichtungen

Infrastrukturen, die im Wesentlichen eine Anbindung an mindestens zwei Verkehrsträger darstellen, an denen jedoch keine Terminalumschlaggeräte fest installiert sind. Der Umschlag erfolgt mithilfe von an den Verkehrsmitteln angebrachten Zusatzgeräten. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Sendung

Fracht, die unter einem einzigen Beförderungsvertrag (bzw. Frachtvertrag) befördert wird. Im kombinierten Verkehr kann dieser Begriff für statistische Zwecke verwendet werden, um Ladeeinheiten oder Straßenfahrzeuge zu zählen. Die Zusammenfassung verschiedener Sendungen zu einer ganzen Ladung wird Konsolidierung oder Sammelladung/Sammelgutsendung genannt. (EU, CEMT, UN/ECE)

SGKV

Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr e. V.
www. sgkv. de
Der Kombinierte Verkehr ist keine neue Erfindung. Bereits 1928 wurde die SGKV e. V. mit dem Ziel gegründet, intermodale Lösungen für Transporte von Gütern und Waren zu erforschen, um rationelle Lösungen für eine wirtschaftliche Transportlogistik zu finden, welche die Stärken und Schwächen aller Verkehrsträger berücksichtigt. Als Verein mit Forschungsaufgaben setzt sich die Studiengesellschaft moderierend und forschend für die Belange des Kombinierten Verkehrs ein. Sie bündelt die verschiedenen Interessen und Meinungen ihrer Mitglieder, z. B. Operateure, Terminal- und Hafenbetreiber, Logistikunternehmer, Vertretern der verladenen Industrie sowie Hochschulen und informiert über aktuelle Entwicklungen, Probleme und neue Lösungen auf dem KV-Markt. Gemäß dem Ziel des Vereins, rationelle Transporte durch wissenschaftliche Forschung zu stärken, steht die SGKV e. V. als Bindeglied zwischen der verladenden Wirtschaft, den Anbietern Kombinierter Verkehre und der Politik für die Weiterentwicklung intermodaler Lösungen durch Austausch von Wissen und Meinungen. Um dieses Ziel weiter zu verfolgen, braucht die SGKV e. V. die Unterstützung aktiver und engagierter Mitglieder. Denn nur durch eine neutrale Plattform lassen sich die zahlreichen Facetten des Kombinierten Verkehrs erfassen und erfolgreich vermitteln. (SGKV)

Shuttlezug

Fix zusammengestellte Ganzzugsgarnitur mit jeweils der gleichen Wagenanzahl bezeichnet, die auf einer bestimmten Strecke hin- und herpendelt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Sohle

Gewässergrund. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Spediteur

Die Person, die als Vermittler im Auftrag des Versenders den Gütertransport organisiert und/oder damit zusammenhängende Dienstleistungen erbringt. Die Person, die auf Rechnung des Verladers die Einfuhr, Ausfuhr oder Durchfuhr der Waren abwickelt, wird als Hauptverpflichteter bezeichnet. (EU, CEMT, UN/ECE)

Spedlogswiss

Verband schweizerischer Speditions- und Logistikunternehmen. (Posset et al. 2014)

Spreader (auch: Containergeschirr)

(Meist) teleskopierbarer Tragrahmen an Umschlaggeräten, der es ermöglicht, eine Intermodale Transporteinheit (ITE) durch Verriegelung an den oberen Eckbeschlägen hochzuheben. Viele Spreader haben zusätzlich Greifarme, die die ITE an der Unterseite aufheben, indem sie die unteren seitlichen Schienen einer ITE greifen. (EU, CEMT, UN/ECE)

Spriegel

Unterkonstruktionen von Abdeckungsplanen der Ladung von Lkw, Open-Top-Containern oder Anhängern. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Spurweite

Innenabstand der beiden Schienen auf einem Gleis. Er beträgt in der Regel 1, 435 m. Andere Spurweiten sind in bestimmten europäischen Ländern gebräuchlich: zum Beispiel 1, 676 m in Spanien und Portugal sowie 1, 524 m in Russland. (EU, CEMT, UN/ECE)

Standverfahren

Parameter für die Berechnung der Leistungsfähigkeit eines Terminals: im Standverfahren beliben die Züge bis zur fahrplanmäßigen Abfahrtszeit auf dem Ladegleis des Terminals und werden nur für die Zugbildung rangiert. (Posset et al. 2014)

Stapelung

Lagerung oder Beförderung von Intermodalen Transporteinheiten (ITE) übereinander. (EU, CEMT, UN/ECE)

Stauen / Entladen

Das Beladen oder Entladen von Gütern in oder aus einer Intermodalen Transporteinheit (ITE). (EU, CEMT, UN/ECE)

Straddle Carrier

Portalhubwagen, der auf bis zu acht Gummirädern fährt und vorrangig in Hochsee Container-Terminals zum Einsatz kommt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Stückgutverkehr

Transporte von individuell etikettierten Trocken- und Stapelgütern im Gewichtsbereich von ca. 30 bis 2500 kg, die in Stückgutdepots gebündelt undmit nicht spezialisierten Lkw und Containern befördert werden. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Supergroßvolumen-Container

Container, dessen Abmessungen die ISO-Normen übersteigen. Die Abmessungen variieren, können aber zum Beispiel Außenlängen von 45’ (13, 72 m), 48’ (14, 64 m), oder 53’ (16, 10 m) erreichen. (EU, CEMT, UN/ECE)

Systemzeit

Zeitspanne zwischen Ladeschluss in Punkt A und Bereitstellung einer Ladeeinheit in Punkt B. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

SZR (Sonderziehungsrechte)

Währungseinheit des internationalen Währungsfonds, 8, 33 entspricht rund € 10, - SZR/kg, der Frachtführer ist verpflichtet, die gesetzlich vorgeschriebenen Sonderziehungsrechte dementsprechend abzusichern. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
T

Tandem Twin

Spezialspreader für den gleichzeitigen Vertikalumschlag mehrerer Container. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

TARA

Gewicht einer Intermodalen Transporteinheit (ITE) oder eines Fahrzeuges ohne Ladung. (EU, CEMT, UN/ECE)

Taschenwagen

Eisenbahnwaggon mit tiefliegender Tasche zur Aufnahme der Achsaggregate eines Sattelanhängers. (EU, CEMT, UN/ECE)

TEN-TEA (Trans-European Transport Network Executive Agency)

Exekutivagentur für das Transeuropäische Netzwerk. (Gronalt et al. 2010)

Terminal (auch: Binnenland Container Terminal)

Ein für den Umschlag und die Lagerung von Intermodaler Transporteinheit (ITE) ausgerüsteter Ort. (EU, CEMT, UN/ECE)
Anlage mit spezieller Infrastruktur und Equipment, in der intermodale Ladeeinheiten zwischen Wassertransportmitteln (Containerschiffe) und Landtransportmitteln (Lkw und Güterzug) oder ausschließlich zwischen Lkw und Güterzug umgeschlagen (umgeladen) werden. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Terminal Tractor

Terminalinterne Lkw für den Transport von Ladeeinheiten am Terminalgelände. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

TEU

Zwanzig-Fuß-Äquivalente-Einheit (Twenty-foot Equivalent Unit). Eine statistische Hilfsgröße auf der Basis eines 20-Fuß ISO-Containers (6, 10 m Länge) zur Beschreibung von Verkehrsströmen oder -kapazitäten. Ein genormter 40’ ISO-Container der Reihe 1 entspricht 2 TEUs. (EU, CEMT, UN/ECE)
International standardisierte Einheit zur Zählung von ISO-Containern verschiedener Größen und zur Beschreibung der Kapazität von Einrichtungen im intermodalen Verkehr (Hochseeschiffe, Terminals etc. ) Ein 20-Fuß-ISO-Container ist gelich 1 TEU, ein 40-Fuß-ISO-Container entspricht 2 TEU. Zur Zählung von 40-Fuß-ISO-Containern wird auch die Einheit FEU (Forty-foot Equivalent Unit) verwendet. 1 FEU entspricht 2 TEU. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Tiefladewagen

Eisenbahnwaggon mit tiefliegender Ladefläche unter anderem für die Beförderung von Intermodalen Transport-Einheiten (ITE). (EU, CEMT, UN/ECE)

Tkm (Tonnenkilometer)

Maßeinheit für die Transportleistung. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Top Lifter

Top Lifter heben die Ladeeinheit an den obersten Eckbeschlägen an und können diese nur aus der ersten Reihe aufnehmen; es ist eine Stapelung in bis zu fünf Lagen möglich. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Totlast

Fahrstellgewicht plus Gewicht des vollständigen Aufbaues und Gewicht aller im Betrieb mitgeführten Ausrüstungsteile plus Gewicht des Fahrers. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Tragwagen

Mit Tragwagen können Großcontainer, Wechselbehälter und Sattelauflieger transportiert werden. Die Wagen haben eine flache Abstellfläche, auf der die Ladeeinheit verankert wird. Es wird zwischen zweiachsigen, vierachsigen und sechsachsigen Tragwagen unterschieden. (DBSchenker)

Traktion

Bezeichnet bei Bahnen die kraftbetriebene Fortbewegung mit bzw. von Eisenbahnfahrzeugen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Transitverkehr

Versand- und Empfangsterminal des Transports liegen im Ausland, das Transitland wird im Hauptlauf lediglich durchfahren. (Gronalt et al. 2010)

Transportaufkommen (auch: Güterverkehrsaufkommen)

Quantitatives Transportvolumen innerhalb einer Zeitperiode. Gemessen wird das AUfkommen in Containern, Lkw, Paletten, Kartons oder anderen Transporteinheiten. Das Transportaufkommen gibt das Gewicht aller transportierten Sendungen in Tonnen an. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Transportkette

Abfolge von verknüpften technischen und organisatorischen Vorgängen zur Bewegung von Gütern von der Quelle zur Senke. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Transportleistung (auch: Güterverkehrsleistung)

Maß im Güterverkehr, das neben dem trasnportierten Gewicht auch die zurückgelegte Entfernung berücksichtigt. Das Gewicht jeder transportierten Sendung wird mit der zurückgelegten Entfernung multipliziert. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Trasse

Die Fahrplantrasse beschreibt die räumliche und zeitliche Inanspruchnahme der Infrastruktur für eine Zugfahrt. (Posset et al. 2014)

Trockenhafen / logistischer Umschlagknoten im Binnenland

Begriff, der nur auf Französisch und Englisch existiert: „Inland terminal which is directly linked to a maritime port. “ (EU, CEMT, UN/ECE)

Twistlock (Drehverriegelung)

Standardmechanismus auf Umschlagseinrichtungen, der in den Eckbeschlag einer Intermodalen Transporteinheit (ITE) eingeführt und verriegelt wird, wird auch auf Schiffen und Fahrzeugen verwendet, um ITE zu befestigen. (EU, CEMT, UN/ECE)
Verriegelung, die Wechselbehälter oder ISO-Container untereinander und bzw. mit dem Trägerfahrzeug verbindet. Dabei werden die Twistlocks in die genormten Eckbeschläge der Container eingesetzt bzw. die Container auf den fest am Fahrzeug befindlichen Verriegelungen aufgesetzt. Dann wird ein Teil des Twistlocks um 90° verdreht und dadurch eine formschlüssige Verbindung hergestellt. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
U

UAIS (Universal Automatic Identification System)

Siehe AIS.

UGB (Unternehmensgesetzbuch)

Bundesgesetz über besondere zivilrechtliche Vorschriften für Unternehmen (vormals: Handelsgesetzbuch). (Gronalt et al. 2010)

UIC (Union internationale des chemins de fer)

Internationaler Eisenbahnverband. (Gronalt et al. 2010)

UIRR (Union Internationale des sociétés de transport combiné Rail-Route)

Internationale Vereinigung der Gesellschaften für den Kombinierten Verkehr Schiene-Straße. (Gronalt et al. 2010)

UKV (Unbegleiteter Kombinierter Verkehr)

Nur die Ladeeinheiten werden von einem Verkehrsträger auf einen anderen Verkehrsträger umgeladen („umgeschlagen“) und weitertransportiert - Zugfahrzeug und Fahrer begleiten den Transport nicht und stehen für andere Aufgaben zur Verfügung. (Gronalt et al. 2010)

Umschlag

Wechsel von Intermodalen Transport-Einheiten (ITE) von einem Verkehrsmittel auf ein anderes. (EU, CEMT, UN/ECE)
Verladung eines Transportbehälters oder der transportierten Gutes von einem Verkehrsträger auf einen anderen bzw. von einem Verkehrsmittel auf ein anderes. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Umschlagbahnhof

Siehe Terminal.

Unbegleiteter Kombinierter Verkehr

Beförderung eines von seinem Fahrer nicht begleiteten Kraftfahrzeuges oder einer intermodalen Transporteinheit (ITE) mit einem anderen Verkehrsträger (z. B. Fähre oder Bahn). (EU, CEMT, UN/ECE)

UNECE (United Nations/ Economic Commission for Europe)

Wirtschaftskomission für Europa der Vereinten Nationen, eine der fünf regionalen Wirtschaftskomissionen der Vereinten Nationen. (Gronalt et al. 2010)

Ungebrochener Verkehr (auch: eingliedriger Verkehr, Direktverkehr)

Der Transport wird nicht durch einen Umschlag unterbrochen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Unimodaler Verkehr

Der Verkehr wird nur über einen Verkehrsträger geführt. Ungebrochene Verkehre sind immer unimodal. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

UN-Nummer (auch: Stoffnummer)

Eindeutige Kennzeichnung von gefährlichen Stoffen und Gefahrengütern. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

UTI (Unité de Transport Intermodal) (auch ITE: Intermodale Transporteinheit)

Standardisierte Ladeeinheiten ab 20 Fuß Länge. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
V

Verkehrsmittel (auch: Transportmittel)

Technische Einrichtungen und Geräte, die der Beförderung von Personen und Gütern dienen. Verkehrsmittel im Güterverkehr sind z. B. Lkw, Eisenbahnwagen und Leichter. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Verkehrsraum

Der Verkehrsraum dient zur Abwicklung der Verkehrsvorgänge und ist von allen Hindernissen (auch von Büschen und Ästen) frei zu halten. (Posset et al. 2014)

Verkehrstelematik (auch: IVS Intelligente Verkehrssysteme)

Einsatz der Telematik im Verkehrswesen; Telematik ist eine Technologie, welche die Bereiche Telekommunikation und die Informatik verknüpft. Die Basistechnologien der Verkehrstelematik sind die Datenerfassung, Datenverarbeitung, Positionsbestimmung (vornehmlich durch GPS) und Georeferenzierung. (Gronalt et al. 2010)

Verkehrsträger

Im weitesten Sinne die Infrastruktur, die für den Einsatz eines bestimmten Verkehrs- bzw. Transportmittels vorhanden sein muss, damit überhaupt eine Transportdienstleistung erbracht werden kann. Im Transportbereich werden sechs Verkehrsträger differenziert: das Straßenverkehrsnetz, das Schienennetz, die Binnenwasserstraßen, die Hochsee, der Luftraum sowie Pipelines. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Verlader / Absender / Versender

Die Person, die Güter in die Obhut Anderer (Spediteur oder Frachtführer) gibt, um diese an den Empfänger auszuliefern. (EU, CEMT, UN/ECE)

Vorlauf

Das erste Teilstück des Transports von Gütern oder Ladeeinheiten eines oder mehrerer Versender zu einer Umschlageinrichtung (Hub). (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
W

Waggon

Siehe Eisenbahnwagen.

Wechselbehälter (auch: Wechselbrücke, Wechselaufbau, WAB)

Ein für den Gütertransport bestimmter Behälter, der im Hinblick auf die Abmessungen von Straßenfahrzeugen optimiert wurde und mit Greifkanten für den Umschlag zwischen den Verkehrsmitteln, in der Regel Straße-Schiene, ausgestattet ist. Ursprünglich konnten solche Behälter in der Regel in beladenem Zustand nicht gestapelt oder an den Eckbeschlägen gekrant werden. Mittlerweile können jedoch viele Wechselbehälter gestapelt und an den Eckbeschlägen gekrant werden. Sie unterscheiden sich von Containern dadurch, dass sie im Hinblick auf die Abmessungen von Straßenfahrzeugen optimiert wurden. Derartige Behälter benötigen für den Bahntransport eine UIC-Zulassung. Einige dieser Behälter sind auch mit klappbaren Stützfü en ausgestattet, die verwendet werden, wenn der Behälter nicht auf dem Fahrzeug steht. Auf Deutsch wird für Wechselbehälter auch der Begriff “Wechselaufbau” oder “Wechselbrücke” verwendet. (EU, CEMT, UN/ECE)
Laderaum eiens Lkw, der vom Fahrgestell zu trennen ist und auf eigenen Stützbeinen abgestellt werden kann. Wechselbehälter sind kranbar, haben Eckbeschläge in Containeranordnung und sind für den Einsatz im intermodalen Verkehr geeignet. (40-Fuß oder 45-Fuß-Wechselbehälter verfügen nicht immer über Eckbeschläge und sind oft nur mit Greifzangen anzuheben, haben keine Stützbeine und sind teilweise nicht stapelbar). (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Wegekosten

Straßeninfrastrukturkosten (Kosten für Bau, Unterhalt und Betrieb einschließlich Verwaltung der Straßen) und die „anderen“ Wegekosten wie Unfallkosten, Gesundheits- und Umweltkosten. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)

Well-to-Tank

Systematische Erfassung des Energieverbrauchs bzw. alle indirekten Emissionen der Kraftstoffbereitstellung von der Quelle bis zum Fahrzeugtank. Enthalten sind dabei auch Verluste, die bei der Herstellung der Energieträger bspw. in Kraftwerken oder in Hochspannungsleitungen entstehen. (Posset et al. 2014)

Well-to-Wheel

Bildet die Summe aus Well-to-Tank und Tank-to-Wheel, also aus direkten und indirekten Emissionen. Beim Verbrauch eines Fahrzeuges wird von Primärenergieverbrauch gesprochen, der neben dem Endenergieverbrauch alle Verluste aus der Vorkette miteinschließt. (Posset et al. 2014)
X

xFCD (Extended Floating Car Data)

Erweiterung der Floating Car Data (FCD), die eine mobile Verkehrsdatenerfassung darstellt. das xFCD bestimmt, wie das FCD-System, die Positionsdaten des Kraftfahrzeugs mit einem GPS-System und die dynamischen Daten wie die Fahrgeschwindigkeit und die Richtung über Sensoren. Es werden bei dem xFCD-System die Daten aller Fahrassistenzsysteme (z. B. Temperatur, Regensensordaten, ABS-Daten, Motordaten etc. ) berücksichtigt. Dadurch werden u. a. auch der Straßenzustand und der Verkehrsfluss erfasst, ebenso wie situationsbedingte Verkehrsbeeinträchtigungen. (Gronalt et al. 2010, Posset et al. 2014)
Y
Z

Zollfreizone

Zone, innerhalb der Güter ohne Bezahlung von Zöllen und Abgaben produziert und/oder gelagert werden können. (EU, CEMT, UN/ECE)

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Das KV-Glossar für Mitglieder als pdf zum Download.

erstellt von Caroline Bacciu

Quellen:
Gronalt, Höfler, Humpl, Käfer, Peherstorfer, Posset, Pripfl & Starkl (2010) Handbuch Intermodaler Verkehr. Wien: Logistikum Research
Posset, Gierlinger, Gronalt, Pehersdorfer, Pripfl & Starkl (2014) Intermodaler Verkehr Europa. Wien: FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH – Logistikum Steyr.
EU, CEMT, UN/ECE = Europäische Union (EU), Europäische Konferenz der Verkehrsminister (CEMT), UN-Wirtschaftskommission für Europa (UN/ECE): Terminologie des Kombinierten Verkehrs (2001).
FBPP = ”Freight Best Practice Programme”, finanziert durch das ”Department for Transport” und von AECOM Ltd. verwaltet. http://www.tyneandwearfreight.info/bestpractice/Publications/Multi%20Modal/Multi-modal%20transport%20Solution.pdf
Kombiverkehr.de http://www. kombiverkehr.de/web/Deutsch/Startseite/Wissen/Glossar/
SGKV (Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr e. V.) www.sgkv.de

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