Zukunft Kombinierter Verkehr: die Mitglieder der SGKV gehen aktiv voran

(Berlin, 19.11.2018)

Die Schweizerische Botschaft in Berlin liegt nicht nur zentral im politischen Berlin sondern fungierte am 14.11. auch als Zentrale des Kombinierten Verkehrs.

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Im Rahmen einer gemeinsamen Abendveranstaltung der Schweizerischen Botschaft und der SGKV, zum Anlass des 90jährigen Bestehens der Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr e.V. (SGKV), gratulierte Herr Botschafter Seger der „rüstigen Jubilarin“ SGKV und wünschte dem Verein weiterhin einen zielgerichteten und erfolgreichen Einsatz für den Kombinierten Verkehr. „Um zu erkennen, dass weiterhin reichlich Handlungsbedarf besteht“, sagte Clemens Bochynek, geschäftsführender Vorstand der SGKV, „brauchen wir keine 90 Jahre zurückgehen, dafür reichen 9 Minuten“ und spielte damit auf das Vorgespräch mit dem Botschafter und den Referenten an, in dem eine Vielzahl von Handlungsfeldern aufgeworfen wurde.

Herr Füglistaler, Direktor des Schweizerischen Bundesamtes für Verkehr, stieg anschließend direkt in die Thematik der Gestaltung der Korridorpolitik zwischen beiden Ländern ein. Zustimmung zu den durchaus kritischen Ausführungen kam direkt Herrn Gratza, Abteilungsleiter Eisenbahnen im Bundesverkehrsministeriums. Die Versäumnisse der letzten Jahre stellen die Branche vor erhebliche Probleme, von beiden Regierungen wurde jedoch viel Geld in die Schiene investiert. „Entscheidend ist auf’m Platz, wir als Branche sind jetzt gefragt aktiv zu werden um Kapazitätsreserven aufzubauen und Innovation voranzutreiben“ fasste Michail Stahlhut, Geschäftsführer der HUPAC Intermodal SA und Vorstandsmitglied der SGKV, die Diskussion zusammen. Beide Länder bekräftigten die Bestrebungen die Schiene und den Kombinierten Verkehr gemeinsam zu stärken.

Die Stärkung des Systems Kombinierter Verkehr ist der Fokus der Arbeiten der SGKV. Auf der Mitgliederversammlung des Vereins am Nachmittag, ebenfalls in der Schweizerischen Botschaft, wurde dies mit der Darstellung der Aktivitäten des letzten Geschäftsjahres untermauert. Aus- und Weiterbildung, d.h. die Qualifizierung der operativen Entscheider von morgen, ist derzeit eines der zentralen Themen der SGKV. Die Kommunikation von Wissen zum KV bildet das Herzstück der Aktivitäten, die Einbindung der Akteure der gesamten intermodalen Transportkette ist dabei ein elementarer Bestandteil.

Die positive Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren soll fortgeführt werden, die Mitglieder setzten sich dafür mit der Wiederwahl des erfolgreichen Vorstands um Prof. Thomas Schlipköther (Duisburger Hafen AG), Alexander Ochs (bayernhafen Gruppe), Gero Schulze Isfort (Krone Beteiligungsgesellschaft) und Michail Stahlhut (HUPAC Intermodal) ein.

Die Neuaufstellung des Beirats bündelt die Kompetenzen der gesamten Branche für eine inhaltliche Unterstützung der Geschäftsstelle des Vereins in Berlin. „Wir haben im letzten Geschäftsjahr eine Vielzahl von Projekten umgesetzt die alle das Ziel verfolgen das System Kombinierter Verkehr zu bestärken, genau das werden wir gemeinsam weiterverfolgen“, so Clemens Bochynek. Das Projektportfolio wird zielgerichtet ergänzt und weiterhin sinnvoll mit den Kooperationen mit dem BMVI und BAV verknüpft.

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