Zweiter TerminalTag der SGKV war ein voller Erfolg

(Berlin, 10.11.2016)

Am 10. November veranstaltete die Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr e.V. (SGKV) ihre Jahresveranstaltung in Berlin, den TerminalTag 2016. Die Veranstaltung in der Turbinenhalle Moabit stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. Unter dem Motto „Vom Papierstau  auf die digitale Überholspur“ konnten sich die rund 100 Gäste in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden über aktuelle Belange von KV-Terminals informieren sowie Lösungsansätze für derzeitige Probleme und künftige Herausforderungen erarbeiten.

Gegenwärtig sehen die Unternehmen noch deutliche Optimierungspotenziale der intermodalen Kette durch fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen. Neben zahlreichen Akteuren aus der Logistikbranche waren auch in diesem Jahr hochrangige politische Akteure vertreten. Ziel war es, das Bewusstsein für die Möglichkeiten und Hemmnisse des umweltfreundlichen Transportsystems Kombinierter Verkehr zu schärfen und damit eine Stärkung des Gesamtsystems zu ermöglichen. Martin Burkert (SPD), Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag, warb in der Paneldiskussion für mehr Innovationsanreize im Kombinierten Verkehr, für faire Rahmenbedingungen und höhere Investitionen in den Schienengüterverkehr.
Politik und Wirtschaft waren sich über die Bedeutung des Terminals als Schnittstelle zwischen den Verkehrsträgern einig. Die Effizienz des KV hinge stark vom ungebrochenen, transparenten Informationsfluss entlang der Transportkette ab. Die Digitalisierung betrachteten die Teilnehmer als Schlüssel für Prozessoptimierung und Wachstumseffekte und daher verantwortlich für entscheidende Wettbewerbsvorteile. Darüber hinaus betonten die Referenten die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit entlang der gesamten Transportkette zu intensivieren. Von sog. Insellösungen müsse man sich in Zukunft distanzieren.
Den Auftakt zum diesjährigen TerminalTag legte die SGKV bei einem parlamentarischen Frühstück in der Bayerischen Vertretung. Hierbei wurde die Grundlage für einen intensiven Erfahrungsaustausch zwischen Vertretern des Verkehrs- sowie des Umweltausschusses des Bundestags und Akteuren des Kombinierten Verkehrs gelegt.
Der TerminalTag fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Er ist als Branchentreff in der Logistikszene zu einer wertvollen Gelegenheit geworden, über aktuelle Fragestellungen sowie Praxiserfahrungen zu diskutieren. Darüber hinaus bietet der TerminalTag eine wichtige Möglichkeit zur Erweiterung von Netzwerken für eine zukunftsgerichtete Zusammenarbeit zur Stärkung des Kombinierten Verkehrs.
Martin Burkert zeigte sich von der Veranstaltung beindruckt: „Für die Politik ist der Dialog sehr wichtig. Ich habe heute viel über die Rahmenbedingungen erfahren, die wir im Kombinierten Verkehr brauchen. Ich glaube, der TerminalTag ist ein wichtiger Bestandteil der Branche und sollte fortgeführt werden.“
Der nächste TerminalTag steht bereits fest: Er findet am 9. November 2017 in Berlin statt.

Turbinenhalle

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